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Respektvolle Kommunikation ist kein Selbstläufer – sie muss eingeübt und im Alltag verankert werden. Mit den magischen Worten können Kinder spielerisch erfahren, wie Sprache Beziehungen gestaltet und wie kleine Gesten große Wirkung haben.


Zu meinem Materialpaket Magische Worte / Zauberworte ⭐️🏫

Zauberworte / magische Worte für die Schule

Zu den enthaltenen Zauberwörtern und -sätzen gehören u. a.:


❤️ Danke!

 🌟 Tut mir leid!

🌸 Entschuldigung!

👓 Hallo!

👋🏼 Tschüss!

🙋🏽‍♀️ Auf Wiedersehen!

🌤️ Guten Morgen!

🫱🏼‍🫲🏾 Kann ich dir helfen?

💁🏼‍♂️ Bitte!

❓Darf ich … ?

👉🏽 Kannst du bitte … ?

🤷🏻‍♀️ Möchtest du … ?

✅ Ist es (für dich) ok, wenn … ?

🌈 Wie geht es dir?

🩹 Gute Besserung!

🛟 Brauchst du Hilfe?

👑 Super gemacht!

🫶🏻 Schön, dass du da bist!

👀 Ich helfe dir.


Die Poster, Kärtchen und Arbeitsblätter sind so gestaltet, dass sie nicht nur dekorativ sind, sondern als tägliche Erinnerung dienen. Kinder sehen die Zauberworte, nutzen sie in Gesprächen und entwickeln nach und nach ein Bewusstsein für einen respektvollen Umgang.


💡 Einsatzideen für den Unterricht


  • „Zauberwort des Tages“ im Morgenkreis oder beim Stundeneinstieg

  • Reflexionsrunden mit passenden Fragen („Wann hat dir ein Zauberwort geholfen?“)

  • Kleine Rollenspiele zur Anwendung im Alltag

  • Ergänzung von Sozialkompetenztrainings oder Klassenprojekten zum Thema Werte



So wird Sprache zur Brücke – und dein Klassenzimmer zu einem Ort, an dem Wertschätzung, Empathie und Freundlichkeit selbstverständlich gelebt werden.




 
 
 

Die Idee der Versöhnungsangebote ist ein kleiner Baustein innerhalb eines wertschätzenden und stärkenden Classroom Managements. Anstatt direkter Intervention durch Verstärkermodelle geht es hier auf tieferer Ebene um das Miteinander und die (Selbst-)Verantwortung für das Handeln der Schüler*innen. Ein Blogpost basierend auf den Ideen, dem Blogpost "Konflike lösen in der Grundschule" und einer Podcastfolge von Saskia Niechzial.




Verantwortung übernehmen lernen durch Wiedergutmachungen


Fehler machen wir alle. Jede*r von uns verhält sich mal unfair. Jede*r sagt mal etwas, was einem hinterher leidtut. Oder verletzt andere. Ob willentlich oder nicht. Das ist eben auch Teil des Klassenalltages. Wichtig ist, wie wir damit umgehen. Das Wichtigste ist erst einmal, Fehler anzuerkennen und zu ihnen zu stehen. Nur so können wir daraus lernen und uns entwickeln. Dabei ist insgesamt eine positive Fehlerkultur wertvoll, damit Ängste vor dem Zugeben von Fehlern abgebaut werden.


Zum Instagram Reel

Im Verlauf der gemeinsamen Zeit übt Saskia mit ihren Schüler*innen, über Konflikte zu sprechen. Und ihre Klasse lernt, Verantwortung zu übernehmen, falls anderen geschadet wurde. Auch sie als Lehrkraft ist da ein wichtiges Vorbild.


Fragen, die wir einüben und deren Bedeutung wir auch thematisieren:

  • „Was brauchst du von mir, damit es dir wieder besser geht?“

  • „Was kann ich tun, um meinen Fehler wieder gutzumachen?“

  • "Hilft es dir, wenn ich xy mache?" (Diese Frage finde ich besonders wichtig, weil dabei die Reflexion erst mal bei dem Kind liegt, das den Konflikt verursacht hat.)

Und genau hier helfen konkrete Ideen der Wiedergutmachung, die oft auch gemeinsam mit den Schüler*innen entstehen oder erweitert werden können.



Auch uns Lehrkräfte entlastet das. Weil wir nicht Konsequenzen konstruieren müssen, deren Lerneffekt fragwürdig bleibt. Wir begleiten unsere Schüler*innen in einem selbstständigen Umgang damit. Und wenn ein Kind, dem geschadet wurde, auf die Frage „Was brauchst du jetzt von mir?“ antwortet, dass es sich eine wirklich aufrichtige Entschuldigung wünscht, dann gibt es eine klare Handlungsanweisung für das Kind, dass sich falsch verhalten hat. Es sind zielgenaue, realitätsnahe Lösungen, die nicht ich als Lehrkraft mühsam aufsetzen muss, sondern die durch die Menschen entstehen und ausgelebt werden, die direkt an dem Konflikt beteiligt sind.


Wir führen einen gewissen Fundus immer gemeinsam ein. Auf den 23 Kärtchen stehen Klassiker, die dabei oft genannt werden ("Entschuldigungen"). Auf den Blanko-Kärtchen können weitere eigene Ideen der Klasse gesammelt werden. Es könnten auch einige Kärtchen zur Abstimmung von der Lehrkraft eingebracht werden: "Was haltet ihr von dieser Versöhnungsgeste? Wollen wir sie mit aufnehmen?"



Ein Prozess innerhalb des Classroom Managements


Es ist ein Prozess. Gerade zu Beginn dauert manchmal das Auswählen einer Geste. Wir müssen auch am Anfang immer mal wieder über Verhältnismäßigkeit sprechen. Aber irgendwann haben meine Klassen das wirklich sehr kompetent umgesetzt. Auf sich zu schauen. Wie habe ich mich verhalten? Welchen Effekt hat das auf andere? Und wie gehe weiterhin damit um? Das ist ein wichtiges Mindset für das weitere Leben. Denn, wenn wir uns umschauen, fehlt es immer noch vielen Erwachsenen an diesem Blickwinkel und an der Bereitschaft, Verantwortung für sich und seine Umwelt zu übernehmen.

Ganz wichtig: Das sind Impulse für die täglichen kleineren oder auch mal größeren Konflikte. Wenn es aber um systematische Ausgrenzung, um Mobbing oder andere Diskriminierungssgrukturen geht, dann ist diese Haltung natürlich trotzdem wichtig, aber hier muss oft deutlich vertiefter und sicherlich auch im größeren Rahmen mit individuellen Lösungen und Maßnahmen gearbeitet werden.


 
 
 

👑 Heute (am Montag, dem 26. Juni) und morgen (!) gibt es diese wunderbaren Tier-Affirmationen als Mutmacher für 1 € in der Montagsaktion 🥳. Ihr findet die Deutsche Version oben in den Highlights auf meiner (!) Materialseite 👨🏼‍🏫 - die IDs für 🇩🇪 und 🇬🇧 findet ihr aber auch in den Slides / Bildern oder hier: tierische Mutmacher!



☀️🍉🏝️ Ein paar Ideen für die Affirmationskarten:

  • 🪞 Spiegel-Affirmationen: Hängt die Karten um einen Spiegel im Klassenzimmer oder zu Hause auf.

  • 🎁 Als Motivationsgeschenk für besondere Anlässe oder z.B. auch die Schultüte bzw. den Schulanfang.

  • 🏫 Klassenzimmerdekorationen: Verschönert euer Klassenzimmer, indem ihr die Karten als Wanddeko oder Teil eines Pinnwand-Displays verwendet.

  • 🧘🏼‍♀️ Aktivitäten wie Meditationen oder auch als 📝 Schreibimpulse.

  • 🧠 Memory-Spiel: Druckt die Karten zweimal aus, um ein Memory zu erstellen (habe ich kürzlich für meine Tochter gemacht).


Illustriert wurden die wunderschönen Affirmationskarten von Kate Hadfield und Sarah Pecorino.


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Ein kleiner Diskurs zu positiven Affirmationen:


Positive Affirmationen sind alleine keine Hilfe, wenn fest verwurzelte negative Glaubenssätze (eine negative innere Stimme*) bei den Schüler*innen fest verwurzelt sind.


Wenn der Glaube, z.B. kein guter Sportler zu sein, fest verwurzelt ist, dann ist die positive Affirmation „Ich bin der beste Fußballer!“ sinnlos.


So wird der Affirmation kein Glaube geschenkt.


Achtung auch vor der sogenannten TOXISCHEN POSITIVITÄT.


Toxische Positivität tritt auf, wenn positive Gedanken und Affirmationen genutzt werden, um negative Emotionen zu unterdrücken, anstatt sie zu akzeptieren und anzugehen. Es ist wichtig, auch zu lernen, negativen Gedanken und Emotionen zu

akzeptieren und anzunehmen, anstatt sie einfach zu ignorieren oder zu unterdrücken.


Mehr dazu könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen:

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⁉️ Habt ihr noch weitere Ideen oder Wünsche für dieses Material? Schreibt mir das gerne oder kommentiert direkt unter dem Post.

❤️ Wenn ihr mich unterstützen wollt, dann teilt doch den Beitrag, kommentiert und macht eventuell Bilder vom Material im Einsatz. Das würde uns sehr freuen und mir helfen, solche Aktionen weiterzumachen.


💁🏼‍♂️ Habt einen schönen Start in die Woche! Euer Michi / Doodleteacher


P.S: Die Aktion für dieses Material ist wirklich NUR HEUTE und MORGEN. Also schnell sein und weitersagen.



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Es gibt übrigens auch noch eine andere Alternative zu Affirmationen.


Sogenannte „Iffirmationen“* werde ich euch demnächst einmal vorstellen. Kennt ihr sowas schon? Bzw. nutzt ihr sowas?


*Iffirmationen sind positive und konstruktive Aussagen oder Fragen, die auf die Zukunft gerichtet sind und Möglichkeiten eröffnen. Sie basieren auf dem Prinzip des "Was wäre wenn" und ermöglichen es uns, alternative positive Szenarien oder Ergebnisse zu visualisieren.


Anstatt zu sagen "Wenn ich hart arbeite, werde ich gute Noten bekommen", könnte man fragen"Was wäre, wenn mein hartes Arbeiten zu guten Noten führt?"

 
 
 
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