top of page

Gute Zeugnisse sind mehr als Noten. Gerade in der Grundschule prägen sie das Selbstbild der Schüler*innen oft stärker, als uns lieb ist. Umso wichtiger ist es, den Blick nicht nur auf Leistungen, sondern auf Stärken, Entwicklung und Persönlichkeit zu richten. Genau hier setzen Zeugnis-Mutmacher an – und machen den Unterschied.

Tipp: Zu allen meinen Zeugniszusätzen (einzeln und im Paket!)

Jedes Kind kann wachsen – Growth Mindset im Schulalltag

Das Konzept des Growth Mindset geht davon aus, dass Fähigkeiten nicht festgelegt sind, sondern sich durch Übung, Anstrengung und Unterstützung entwickeln. Kinder sollen erleben: Ich kann lernen. Ich darf Fehler machen. Ich wachse daran.

Zeugnis-Mutmacher greifen diesen Gedanken auf, indem sie nicht bewerten, sondern würdigen. Sie benennen Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Hilfsbereitschaft, Konzentration oder Freundlichkeit – also genau jene Kompetenzen, die Lernen langfristig tragen. Die Schüler*innen bekommen so eine Rückmeldung, die nicht abschließt, sondern ermutigt weiterzugehen.



Fehlt dir noch etwas wichtiges? Kommentiere es gerne hier drunter!


Für jede/n Schüler*in eine echte Stärke


In jeder Klasse gibt es ganz unterschiedliche Kinder. Manche glänzen fachlich, andere sozial, manche leise, manche laut. Die große Auswahl an Mutmacher-Kategorien ermöglicht es, wirklich für jede/n Schüler*in etwas Positives und Passendes zu finden.

Das ist besonders wertvoll, weil kein Kind leer ausgeht oder sich vergleichen muss. Stattdessen erleben die Schüler*innen: Ich werde gesehen. Meine Art zählt. Das stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern auch die Beziehung zwischen Lehrkraft und Klasse.



Warum Mutmacher zur Zeugniszeit so gut passen


Die Zeugniszeit ist für viele Kinder emotional aufgeladen. Freude, Stolz, Unsicherheit oder Enttäuschung liegen oft nah beieinander. Ein Mutmacher kann hier ausgleichen, auffangen und einordnen.

Gerade in der Grundschule, in der Entwicklung und Persönlichkeit eine zentrale Rolle spielen, helfen solche positiven Rückmeldungen dabei, Zeugnisse einzuordnen: Noten sind Momentaufnahmen – Stärken bleiben. Mutmacher zeigen, dass Lernen mehr ist als richtig oder falsch und dass jedes Kind auf seinem eigenen Weg ist.


Tipp: Zu allen meinen Zeugniszusätzen (einzeln und im Paket!)


Wertschätzung statt Vergleich


Zeugnis-Mutmacher fördern eine Kultur der Anerkennung. Sie lenken den Blick weg vom Leistungsvergleich hin zu individuellen Fortschritten und sozialen Kompetenzen. Das wirkt sich positiv auf das Klassenklima aus und unterstützt ein respektvolles Miteinander.

Kinder, die sich wertgeschätzt fühlen, sind motivierter, trauen sich mehr zu und übernehmen eher Verantwortung – für sich selbst und für die Gemeinschaft.



Ein kleines Zeichen mit großer Wirkung


Ob als Ergänzung zum Zeugnis oder als liebevolle Geste zum Schuljahresende: Mutmacher sind kleine Zeichen mit nachhaltiger Wirkung. Sie erinnern die Schüler*innen daran, was sie können, wer sie sind und dass sie wachsen dürfen.

Gerade deshalb passen sie so gut in die Grundschule – dort, wo Selbstbilder entstehen und Lernen noch eng mit Emotionen verbunden ist.


Zeugnis-Mutmacher sagen letztlich: Du bist wichtig. Du kannst etwas. Und du bist genau richtig auf deinem Weg.



 
 
 

Ein neues Jahr beginnt oft mit vielen Gedanken.

Was war gut im letzten Jahr? Was war schwierig? Und was wünschen wir uns für die kommende Zeit?


Gerade für die Schüler*innen, aber auch für uns Erwachsene, darf der Jahresanfang ruhig und zugewandt sein. Nicht alles muss sofort feststehen. Manchmal reicht es, erst einmal anzukommen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach vorne zu schauen.


Ob in der Schule oder zu Hause: Kleine Rituale, Gespräche und kreative Ideen helfen dabei, das neue Jahr bewusst zu beginnen und Raum für Gedanken, Gefühle und Wünsche zu öffnen.




Hier findest du 13 Ideen für einen tollen Jahresstart 2026, die sich leicht umsetzen lassen und sowohl im Unterricht als auch zu Hause gut passen:


13 Ideen für einen guten Jahresstart 2026 🌱


  1. Bucketlist fürs Jahr erstellen 🪣

    Gemeinsam Wünsche, Ziele und schöne Erlebnisse sammeln, auf die man sich im Laufe des Jahres freuen kann.

  2. Gesprächs- und Reflexionsimpulse nutzen 💬

    Offene Fragen helfen dabei, über das vergangene Jahr zu sprechen und Gedanken für das neue Jahr zu formulieren.

  3. Kreativ zurück- und vorausblicken 🎨 TOP TIPP!!

    Gedanken können gemalt, geschrieben oder gestaltet werden. Das fällt vielen leichter als lange Gespräche.



  1. Vision Boards gestalten 🌈

    Wünsche, Träume und Werte sichtbar machen, zum Beispiel als Collage oder Zeichnung.

  2. Be-Kind-Challenges starten 🤝

    Kleine soziale Aktionen lenken den Blick auf Miteinander, Freundlichkeit und Zusammenhalt.

  3. Briefe und Post verschicken 💌 / Pop-Art Postkarten

    Ein Brief an andere oder an das zukünftige Ich schafft Nähe und einen besonderen Moment zum Innehalten.

  4. Neujahrsgrüße To-Go verteilen 🚀 FREEBIE

    Kleine Wünsche zum Mitnehmen oder Verschenken, die den Jahresanfang freundlich begleiten.



  1. Stärken stärken + sichtbar machen 💪

    Eigene Stärken entdecken und festhalten. Das stärkt das Selbstvertrauen und den Blick auf Ressourcen.

  2. Kooperative Projekte umsetzen 🧩

    Gemeinsam an einem größeren Projekt arbeiten und erleben, dass jede Person etwas beitragen kann.

  3. Dankbarkeitsbox anlegen 🙏

    Schöne Momente und Erinnerungen sammeln, um sie später noch einmal hervorzuholen.

  4. Orakel als Gesprächsanlass nutzen 🔮

    Spielerische Impulse helfen dabei, ins Gespräch zu kommen und neue Gedanken anzustoßen.

  5. SMART(e) Ziele setzen 🎯

    Ziele gemeinsam so formulieren, dass sie verständlich, realistisch und erreichbar sind.

  6. Nette Neujahrsgrüße verschenken 💛 FREEBIE

    Kleine Botschaften, die zeigen, dass jemand gesehen wird und wichtig ist.



Ein neues Jahr darf ruhig beginnen.

Mit Ideen, die gut tun, verbinden und Gespräche möglich machen.

In der Schule genauso wie zuhause.

 
 
 

Als langjähriger Klassenlehrer, Lehrer am Gymnasium und in der Grundschule und auch Vater von 3 eigenen Kindern und zwei Bonuskindern (Patchwork) habe ich hier einige Büchertipps 📖 für Lehrkräfte 👨🏼‍🏫👩🏼‍🏫 und auch Eltern zusammengetragen. Alle Bücher sind selbst gekauft ☺️.



Diese Sammlung basiert auf einem aktuellen Instagram-Post von mir. Die Links, die du hier findest, sind Affiliate-Links (das heißt ich verdiene ein mini mini mini-bisschen mit, wenn du darüber bestellst).


Die Liste: 13 tolle Bücher für Lehrkräfte



1. 🧭 In „FREI DAY: Die Welt verändern lernen!“ macht sich Margret Rasfeld auf den Weg, Schule zu verändern und weiterzudenken. Inspirierende Ideen und schön geschrieben.


2. 📚 Bob Blume - der Netzlehrer -, dem ich immer wieder mal über den Weg laufe, hat in „Warum noch lernen?: Wie Schule in Zeiten von KI, Krisen und sozialer Ungerechtigkeit aussehen muss“ einen sehr aktuell wichtiges und guten Zwischenstand zu Schule und Lernen heute. Wie viele seiner anderen Bücher sehr wichtige Lektüre für Lehrkräfte.


3. 👨🏼‍🏫 Matthias Zeitler, der mittlerweile ein guter Freund geworden ist, legt den Fokus auch auf weiterführende Schulen und Jugendliche: Schule Backstage: Was Jugendliche und Schule wirklich brauchen und wie Eltern sie dabei unterstützen können." Sehr lesenswert. Und sein nächstes Buch zum Thema Mental Health & Schule ist auch schon im Entstehen.



4. ☕️ „Die Tage im Café Torunka“ hat sich etwas reingemogelt. Das Buch lese ich aktuell und ist einfach super wholesome ☺️. Daher eine Empfehlung einfach fürs private Lesen.


5. 🪄 Eigentlich alles von @learnlearning.withcaroline ist toll, das Buch „Alles ist schwer, bevor es leicht ist: Wie Lernen gelingt“ sollte jede Lehrkraft gelesen haben. Auch, wenn die Zielgruppe auch Eltern sind, ist es auch für uns Lehrkräfte super wichtig.


6. ☀️ „Hallo Schulanfang!: Den Übergang vom Kindergarten in die Schule beziehungs-orientiert begleiten“ hat mich als Schulkind Papa sehr berührt, der Perspektivwechsel ist aber auch für alle Lehrkräfte toll! Auch sehr lesenswert: „Ein Kopf voll Gold: Was neurodivergente Kinder brauchen und wie wir sie stärken können"



7. 🌀 „Follow Your Flow: Mit neuster Forschung und erprobten Praxistipps wirklich wirksam und zufrieden werden“ mit spannendem Blick auf die Forschung rund um den Flow. Das Buch habe ich vor allem auch für mich selbst gelesen. Aber auch im Blick auf das Lernen, gibt es uns Lehrkräfte aber auch eine spannende Perspektive für das Lernen der Schüler*innen.



9. ☔️ Durch ihre Bücher „Das krisenfeste Kind: Lernen für die Welt von morgen“ und auch im zweiten tollen Buch „Der tanzende Direktor: Lernen in der besten Schule der Welt" bringt @verena.friederike.hasel immer wieder tolle neue Impulse zum Thema Lernen.



10. 👩🏼‍💻 Ich freue mich immer sehr @anika.osthoff auf Veranstaltungen zu Treffen. Ihr Buch „Begleiten statt verbieten: Als Familie kompetent und sicher in die digitale Welt“ (mit @kinderdigitalbegleiten ) ist nicht nur für Eltern, sondern auch Lehrkräfte ein wichtiger Impulsgeber für die digitale Welt.


11. Ein wirklicher Schatz für Lehrkräfte in diesen Zeiten: „Das könnte Schule machen: Wie ein engagierter Pädagoge unser Bildungssystem revolutioniert" Stefan Ruppaner erzählt hier, wie seine Schule der Zukunft Realität geworden ist und welche Veränderungen nötig sind, um sie überall möglich zu machen.


12. Ganz neu in unserem Bücherregal und direkt ins Herz geschlossen: "Starke Gefühle, starker Halt - Selbstregulation für dein Kind und dich: Mit 33 Körperübungen für euren Familienalltag" ist zwar auch erstmal für Eltern geschrieben, aber auch für uns Lehrkärfte eine sehr wichtige Perspektive. Vor allem, da es um Selbstregulation nicht nur für Kinder, sondern auch uns Erwachsene im Umgang mit Kindern geht.


13. ♥️ Nikki Miles Buch „Be kind, be cool, be you!: Sei mutig und glaub an dich“ ist einfach schön. Voller positiver Sätze, die auch in Klassenzimmer gehören!



⁉️ Was liest du aktuell? Was würdest du noch gerne ergänzen?



 
 
 
bottom of page