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Medien, Kinder und der Krieg

4. März 2022
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 12 Stunden

Angemessene, qualitative und hilfreiche Informationsquellen zum Russland-Ukraine Konflikt. Tipps für Kindernachrichten und Medien für Jugendliche um sich gemeinsam über Konflikte zu informieren und auch vor Überladung / Falschinformation zu schützen.


Die Tipps setzen natürlich voraus, dass man

reflektiert, bewusst, kritisch, sensibel, situationsbezogen und individuell für unsere Kinder / Zielgruppe

handelt. Und das ist sicher nicht einfach und eine große Aufgabe.


Tipps für Kindernachrichten / Infos zum Krieg


Nachrichten für Kinder und Jugendliche


Gespräche über Krieg und Nachrichten begleiten

Kinder bekommen Nachrichten oft schneller mit, als wir denken, über Gespräche auf dem Schulhof, Social Media oder das Radio im Auto. Es hilft, nicht erst zu warten, bis Fragen kommen. Einige Anregungen:

  • Zuerst zuhören: Fragt, was die Kinder schon gehört haben und wie es ihnen damit geht. Oft zeigt sich erst dann, was sie wirklich beschäftigt.

  • Altersgerecht und ehrlich antworten: Kurze, klare Sätze helfen. Es ist in Ordnung zu sagen: Das weiß ich nicht.

  • Gefühle ernst nehmen: Angst, Wut oder Traurigkeit dürfen da sein. Auch Zeichnen oder Schreiben kann helfen, diese Gefühle auszudrücken.

  • Gemeinsam informieren: Nutzt geprüfte Kindernachrichten, statt Kinder allein mit ungefilterten Bildern und Videos zu lassen.

  • Sicherheit geben: Erklärt, wer sich um Hilfe kümmert und was im Alltag gleich bleibt, etwa feste Abläufe und Rituale.

  • Pausen einplanen: Wer viel Zeit mit Nachrichten verbringt, braucht bewusst Ausgleich, zum Beispiel Bewegung, Spiel oder Gespräche über schöne Dinge.

Auch Eltern sind oft unsicher. Ein kurzer Hinweis im Elternbrief auf geprüfte Kindernachrichten und die Bitte, Nachrichten nicht ungefiltert im Hintergrund laufen zu lassen, kann entlasten und gibt Familien einen gemeinsamen Rahmen.

Wenn ein Kind sehr belastet wirkt oder selbst betroffen ist, kann ein Gespräch mit der Schulsozialarbeit, der Schulpsychologie oder den Eltern sinnvoll sein. Du musst nicht alles allein tragen.

Fragen zum Weiterdenken: Wie viel Information braucht meine Klasse wirklich? Und wie gebe ich den Kindern das Gefühl, mit ihren Fragen ernst genommen zu werden?

Bei Overload / zum Ausgleich: Positive Nachrichten

Bei Overload / zum Ausgleich: Positive Nachrichten – Medien, Kinder und der Krieg



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