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Statt Shakespeare nun "Gender & Identity" im NRW Englisch Abitur

So endet ein Kapitel im Englischunterricht in NRW. 👨🏼‍🏫 Der tapfere Macbeth und sein Erschaffer Shakespeare tauchen im Zentralabitur Englisch 2025 in NRW nicht mehr auf. Mit einem lachenden und weinenden Auge wird hier modernisiert (und das absolut zu recht!!), nachzulesen hier: Zentralabitur 2025 – Englisch. Neu ist stattdessen:

„Questions of identity and gender: ambitions and obstacles, conformity and individualism”

Es fällt insgesamt unter das Themensfeld: Alltagswirklichkeiten und Zukunfts-perspektiven junger Erwachsener / Lebensentwürfe, Studium, Ausbildung, Beruf interna- tional – Englisch als lingua franca.



⚖️ Ich freue mich sehr über dieses Update. Gerade auch noch als Psychologielehrer und Papa finde ich, dass das neue Thema kaum bzw. nicht wichtiger sein könnte 🙌🏼🙌🏼


🥲 Aber: Auch Shakespeare und die kreative Auseinandersetzung mit den Stücken und den Themen wie Liebe, Ambitionen und Schuld hatte für einige besondere Lernmomente und Lernprozesse in der Schule gesorgt. Und ich 🫶🏼 die Erinnerungen an kreative Shakespeare Projekte, das gemeinsame Besuchen von Theaterstücken und Nachstellen verschiedener Szenen und Konflikten im Unterricht.


⁉️ Was haltet ihr davon? Habt ihr es schon mitbekommen?



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14 Kommentare


Gast
29. Nov. 2023

Ich habe mindestens drei riesige Probleme mit dieser Entscheidung: Das erste wurde hier schon angerissen; das Abitur als Ausweis einer humanistischen Allgemeinbildung wird mit dem endgültigen Abschied vom letzten Überbleibsel der Capital C-Culture herabgewürdigt zu einem Beliebigkeitsblabla des Everyday English. Sicherlich gut fürs Business und als Abschluss für Jedermann, aber keinerlei Grundlage mehr für ein Studium im Fachbereich Englisch und als Bildungsnachweis völlig entwertet. Das "Bildungsland NRW" wird so von den PISA-Gewinnern in- und außerhalb Deutschlands sicher nicht ernster genommen. Das zweite Problem steht damit in direkter Verbindung und wurde hier auch schon mehrfach verdeutlicht: Der Englischunterricht fummelt ständig blind in anderen Fachgebieten rum. Ein bisschen Naturwissenschaften in der Dystopia-Reihe, bei den drei landeskundlichen Gebieten picken sich die Gesellschaftswissenschaftler raus, was ihnen…

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Gast
19. Sept. 2023

Glaubt eigentlich irgendjemand, dass eine Ausweitung der Gender-/Identitätsdebatte auf noch mehr Fächer und auf Kosten noch mehr anderer Themen etwas anderes bewirkt, als den Abwehrreflex in weiten Teilen des Publikums zu befördern?

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Gast
31. Aug. 2023

Es ist schlimm.

Wenn wirklich das Wort Geschlecht zugunsten von GeschlechtsIdentität ersetzt werden sollte, werden Frauen und Kinder vollständig vor den Bus geworfen. Das ist Indoktrination. Es gibt nur

2 Geschlechter!!!

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Gast
08. Juni
Antwort an

Da sollten sie sich einmal in wissenschaftliche Fachliteratur einlesen. Selbst das deutsche Verfassungsrecht widerlegt ihre Aussage.

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Gast
06. Juni 2023

Ich habe mich schon damals darüber aufgeregt, dass man in NRW "Faust" aus dem Deutsch-Lehrplan entfernt hat - und jetzt auch noch das! Zum Glück gehe ich diesen Sommer in Pension und muss mir die neuen "woken" Themen nicht mehr antun.


Shakespeare war für mich DAS ZENTRALE LK-Thema und auch die Mehrheit meiner Schüler empfanden Shakespeare - nach den üblichen anfänglichen Vorbehalten - zumeist als eines der interessantesten Themen, kein Vergleich zu den drögen anderen Werken wie "Death of a Salesman" oder "Brave New World".... Das Thema Gender und Identity gehört meiner Meinung nach in den SoWi-Unterricht oder sollte MAXIMAL in Stufe 10 (die im Fach Englisch ja leider das Sammelbecken für diese ganzen Lalelu-eine-Welt-liebt-euch-alle-engagiert-euch-Themen ist) behandelt - aber nicht…


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Gast
04. Juni 2023

Shakespeare muss dennoch weiterhin behandelt werden, siehe Kernlehrplan!!

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