Methodentalk #1: Stop and Swap Cards

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Methodentalk 1 Stop and Swap
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Es folgen Infos und Einblicke, die Basics der Methode, Varianten, Ablauf,

Tipps und mehr zu den Stop und Swap Karten.



Die Basics der Methode:

  • Eine Methode, die wunderbar als Aktivierung, Auflockerung und Übung vor allem auch im (Fremd)Sprachenunterricht super gut geeignet ist.

  • Stop & Swap Cards können sowohl als festes Ritual, als auch als Puffer eingesetzt werden.

  • Sie bieten die Möglichkeit, sich gezielt und unterstützt auszutauschen, Gespräche anzuregen und zu unterstützen, sowie allgemein motiviert und mit Spaß im kooperativen Unterricht interaktiv Kompetenzen zu trainieren.


Die Vorbereitung der Karten:

  • Ein Set mit Karten hat im Idealfall 25-50 Karten.

  • Drucken (z.B. 6, 9 oder 16 Karten pro Seite), nach Bedarf laminieren und ausschneiden - so kann jede(r) Schüler*in mindestens eine Karte bekommen.


Der Ablauf:

  • Eine Karte für Jede(n).

  • Alle Schüler*innen laufen durch den Raum und treffen auf ein akkustisches Signal eine andere Person („STOP“). Nun wird sich zu zwei zweit ausgetauscht. Frage(n) gestellt und beantwortet oder jeweils Sätze vervollständigt.

  • Auf ein erneutes Signal werden die Karten nun getauscht („SWAP“). Dann beginnt alles wieder von vorne*.

  • Gehen, Treffen und ganz viel sprechen!!

*Aus meiner Erfahrung sind 3-5 Runden oft ideal. Je nach Lerngruppe kann und soll aber natürlich gerne frei variiert werden.

Variationen:

  • Man druckt das ganze 3-5 Mal aus und die Schüler spielen es in Gruppen jeweils mit dem ganzen Set.

  • Man nimmt jeweils nur einige Kärtchen für eine kleine Aufwärmung oder Aktivierung und alle Schüler*innen fragen ihren Gegenüber die jeweilige Frage und beantworten diese. Dies bietet sich zum Beispiel auch in Form eines Kugellagers an.

  • Die Karten bieten sich auch für den Gesprächskreis (1 oder 2 Karten pro Seite drucken) wunderbar an.

  • Zusätzlich können die Karten auch als Schreibanlässe für Einzelarbeit oder Stationenlernen genutzt werden.

  • Für den Distanzunterricht können die Karten auch als Aktivierung, den Austausch genutzt werden.

  • Alternative Kombinationsmethoden: Bei Stationsarbeiten, mit Bus Stops oder der Appointment / Date Methode.

Auszüge aus euren Instagram Kommentaren zum Post:

  • fraukaete: Jep, definitiv auch eine meiner absoluten Lieblingsmethoden 👏 nutze ich oft als Warm-Up und so stellt man direkt sicher, dass jede*r Schüler*in wenigstens ein paar Sätze Englisch gesprochen hat 🙌

  • eckenabrunderkonfetti Tipp: nicht zu lange dafür Zeit geben, sonst wird es für die Kinder langweilig, da es bei meiner Variation meist nicht so viele verschiedene Wörter nutze.

  • __andrea__n__Super danke! Ich nutze die Methode auch super gerne in der GS zur Vorbereitung auf Probearbeiten in HSU. Jedes Kind überlegt sich zuhause eine Frage, die sie sich dann untereinander stellen... Einfach und effektiv 👏

  • meike_und_yoshi Ohja die sind ganz toll! Ich liebe dein Material! Das kommt immer so gut an 😍 ich habe die Methode dieses Jahr auch zum Kennenlernen meiner neuen 6 genutzt.

  • lu_unbekannt Meine EF arbeitet gerne damit 😊 Wegen Corona haben wir die Frage auf der Karte als Thema für einen spontanen 1 minute speech genutzt. Da bekommt jeder eine Karte, hat eine Minute Zeit für Notizen und soll dann das Ganze dem Partner vorstellen 😄 Finden meine Kurse auch spannend, so haben sie schon mal einen Mini-Einblick, was es bedeutet, länger am Stück zu Sprechen 😄 Aber jetzt kommen sie mal richtig zum Einsatz 😊

  • andy_wald Stop & swap eignet sich super in all meinen Jahrgängen (5-10)! Egal ob als warm-up oder zur gezielten Förderung der Sprachkompetenz. Das schnelle hin und herschalten erfordert aktives Denken in der Zielsprache. Wenn das durcheinander Laufen nicht funktioniert, dem empfehle ich die "Double Circle" (Kugellager) Methode. Ich hatte es auch mit der "Appointment" Methode gemacht. Hier wählt sich jeder S für eine Woche/einen Monat 3 Appointments: eine Person die man gut kennt, eine Person die man nicht gut kennt, eine Person des anderen Geschlechts. Diese werden im eigenen Heft oder an einem größeren Poster festgehalten und es lassen sich so sehr schnell in allen Stunden Paare bilden.

  • katihoch4 Seitdem ich diese Methode als Warm up in meinen Oberstufenkursen einsetze, habe ich einen wesentlich angenehmeren/leichteren Start, weil ich nicht dauerhaft den Vorturner machen muss und die SchülerInnen kommen authentisch im Fremdsprachenunterricht an ohne

  • hophia @doodleteacher ich mag eigentlich alle aber besonders gerne die für die Oberstufe. Da gibt es sonst immer nicht so viele schöne Karten und die „Großen“ können so auch schnell toll und zeitsparend aktiviert werden. 🙌

  • carokorny Ah, ich liebe deine Idee hier Methoden vorzustellen 👏. Vielen Dank, das wird zu 100% wieder super. Vieles weiß man ja eigentlich, aber das Wissen verkümmert teils passiv irgendwo im hintersten Teil meines Gehirns 😂


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